Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

AutoPhil bei facebookAutoPhil bei facebookReifenshopReifenshopUnser FahrzeugangebotUnser FahrzeugangebotUnsere Stellenangebote!Unsere Stellenangebote!Herzlich willkommen bei AutoPhil!
Seit über 20 Jahren sind wir für Sie da! Besuchen Sie unsere Meisterwerkstatt, und überzeugen Sie sich von unserem Service! Wir freuen uns auf Sie!

Bedingungen für die Ausführung von Arbeiten an Kraftfahrzeugen, Anhängern, Aggregaten und deren Teilen und für Kostenvoranschläge (Kfz-Reparaturbedingungen – Unverbindliche Empfehlung des Zentralverbandes Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e.V. (ZDK))
Kfz-Reparaturbedingungen Stand: 12/2016
I. Auftragserteilung
1. Im Auftragsschein oder in einem Bestätigungsschreiben sind die zu erbringenden Leistungen zu     bezeichnen und der voraussichtliche oder verbindliche Fertigstellungstermin anzugeben.
2. Der Auftraggeber erhält eine Durchschrift des Auftragsscheins.
3. Der Auftrag ermächtigt den Auftragnehmer, Unteraufträge zu erteilen und Probefahrten sowie
    Überführungsfahrten durchzuführen.
4. Übertragungen von Rechten und Pflichten des Auftraggebers aus dem Auftrag bedürfen der
    schriftlichen Zustimmung des Auftragnehmers.
II. Preisangaben im Auftragsschein; Kostenvoranschlag
1. Auf Verlangen des Auftraggebers vermerkt der Auftragnehmer im Auftragsschein auch die     Preise, die bei der Durchführung des Auftrags voraussichtlich zum Ansatz kommen.
    Preisangaben im Auftragsschein können auch durch Verweisung auf die in Frage kommenden
    Positionen der beim Auftragnehmer ausliegenden Preis- und Arbeitswertkataloge erfolgen.
2. Wünscht der Auftraggeber eine verbindliche Preisangabe, so bedarf es eines schriftlichen
    Kostenvoranschlages; in diesem sind die Arbeiten und Ersatzteile jeweils im Einzelnen     aufzuführen und mit dem jeweiligen Preis zu versehen. Der Auftragnehmer ist an diesen     Kostenvoranschlag bis zum Ablauf von 3 Wochen nach seiner Abgabe gebunden.
    Die zur Abgabe eines Kostenvoranschlags erbrachten Leistungen können dem Auftraggeber
    berechnet werden, wenn dies im Einzelfall vereinbart ist. Wird aufgrund des     Kostenvoranschlages ein Auftrag erteilt, so werden etwaige Kosten für den Kostenvoranschlag     mit der Auftragsrechnung verrechnet und der Gesamtpreis darf bei der Berechnung des     Auftrags nur mit Zustimmung des Auftraggebers überschritten werden.
3. Wenn im Auftragsschein Preisangaben enthalten sind, muss ebenso wie beim     Kostenvoranschlag die Umsatzsteuer angegeben werden.
III. Fertigstellung
1. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, einen schriftlich als verbindlich bezeichneten     Fertigstellungstermin einzuhalten. Ändert oder erweitert sich der Arbeitsumfang gegenüber     dem ursprünglichen Auftrag, und tritt dadurch eine Verzögerung ein, dann hat der     Auftragnehmer unverzüglich unter Angabe der Gründe einen neuen Fertigstellungstermin zu     nennen.
2. Hält der Auftragnehmer bei Aufträgen, welche die Instandsetzung eines Kraftfahrzeuges zum
    Gegenstand haben, einen schriftlich verbindlich zugesagten Fertigstellungstermin länger als 24
    Stunden schuldhaft nicht ein, so stellt der Auftragnehmer nach seiner Wahl dem Auftraggeber     ein sauberes und vollgetanktes Ersatzfahrzeug zur Verfügung. Der Auftraggeber hat das Ersatz-     oder Mietfahrzeug nach Meldung der Fertigstellung des Auftragsgegenstandes unverzüglich         gewaschen und vollgetankt zurückzugeben; weitergehender Verzugsschadensersatz ist     ausgeschlossen.
3. Wenn der Auftragnehmer den Fertigstellungstermin infolge höherer Gewalt oder     Betriebsstörungen ohne eigenes Verschulden nicht einhalten kann, besteht auf Grund hierdurch     bedingter Verzögerungen keine Verpflichtung zum Schadensersatz, insbesondere auch nicht zur     Stellung eines Ersatzfahrzeuges oder zur Erstattung von Kosten für die tatsächliche     Inanspruchnahme eines Mietfahrzeuges. Der Auftragnehmer ist jedoch verpflichtet, den     Auftraggeber über die Verzögerungen zu unterrichten, soweit dies möglich und zumutbar ist.
IV. Abnahme
1. Die Abnahme des Auftragsgegenstandes durch den Auftraggeber erfolgt im Betrieb des
    Auftragnehmers, soweit nichts anderes vereinbart ist.
2. Der Auftraggeber ist verpflichtet, den Auftragsgegenstand innerhalb von 1 Woche ab
    Zugang der Fertigstellungsanzeige und Aushändigung oder Übersendung der Rechnung     abzuholen. Im Falle der Nichtabnahme kann der Auftragnehmer von seinen gesetzlichen     Rechten Gebrauch machen. Bei Reparaturarbeiten, die innerhalb eines Arbeitstages ausgeführt     werden, verkürzt sich die Frist auf 2 Arbeitstage.
3. Bei Abnahmeverzug kann der Auftragnehmer die ortsübliche Aufbewahrungsgebühr von
    12,00 € pro Tag berechnen. Der Auftragsgegenstand kann nach Ermessen des Auftragnehmers     auch anderweitig aufbewahrt werden. Kosten und Gefahren der Aufbewahrung gehen zu Lasten     des Auftraggebers.
V. Berechnung des Auftrages
1. In der Rechnung sind Preise oder Preisfaktoren für jede technisch in sich abgeschlossene
    Arbeitsleistung sowie für verwendete Ersatzteile und Materialien jeweils gesondert auszuweisen.
    Wünscht der Auftraggeber Abholung oder Zustellung des Auftragsgegenstandes, erfolgen
    diese auf seine Rechnung und Gefahr. Die Haftung bei Verschulden bleibt unberührt.
2. Wird der Auftrag aufgrund eines verbindlichen Kostenvoranschlages ausgeführt, so genügt eine
    Bezugnahme auf den Kostenvoranschlag, wobei lediglich zusätzliche Arbeiten besonders
    aufzuführen sind.
3. Die Berechnung des Tauschpreises im Tauschverfahren setzt voraus, dass das ausgebaute
    Aggregat oder Teil dem Lieferumfang des Ersatzaggregats oder -teils entspricht und dass es
    keinen Schaden aufweist, der die Wiederaufbereitung unmöglich macht.
4. Die Umsatzsteuer geht zu Lasten des Auftraggebers.
5. Eine etwaige Berichtigung der Rechnung muss seitens des Auftragnehmers, ebenso wie eine
    Beanstandung seitens des Auftraggebers, spätestens 6 Wochen nach Zugang der Rechnung
    erfolgen.
Vl. Zahlung
1. Der Rechnungsbetrag und Preise für Nebenleistungen sind bei Abnahme des
    Auftragsgegenstandes und Aushändigung oder Übersendung der Rechnung zur Zahlung in bar
    fällig, spätestens jedoch innerhalb 1 Woche nach Meldung der Fertigstellung und Aushändigung
    oder Übersendung der Rechnung.
2. Gegen Ansprüche des Auftragnehmers kann der Auftraggeber nur dann aufrechnen, wenn die
    Gegenforderung des Auftraggebers unbestritten ist oder ein rechtskräftiger Titel vorliegt.     Hiervon ausgenommen sind Gegenforderungen des Auftraggebers aus demselben Auftrag. Ein
    Zurückbehaltungsrecht kann er nur geltend machen, soweit es auf Ansprüchen aus
    demselben Vertragsverhältnis beruht. Der Auftragnehmer ist berechtigt, bei Auftragserteilung
    eine angemessene Vorauszahlung zu verlangen.
Vll. Erweitertes Pfandrecht
    Dem Auftragnehmer steht wegen seiner Forderung aus dem Auftrag ein vertragliches     Pfandrecht an den aufgrund des Auftrages in seinen Besitz gelangten Gegenständen zu.
    Das vertragliche Pfandrecht kann auch wegen Forderungen aus früher durchgeführten Arbeiten,
    Ersatzteillieferungen und sonstigen Leistungen geltend gemacht werden, soweit sie mit dem
    Auftragsgegenstand in Zusammenhang stehen. Für sonstige Ansprüche aus der
    Geschäftsverbindung gilt das vertragliche Pfandrecht nur, soweit diese unbestritten sind oder     ein rechtskräftiger Titel vorliegt und der Auftragsgegenstand dem Auftraggeber gehört.
Vlll. Haftung für Sachmängel
1. Ansprüche des Auftraggebers wegen Sachmängeln verjähren in einem Jahr ab Abnahme des     Auftragsgegenstandes. Nimmt der Auftraggeber den Auftragsgegenstand trotz Kenntnis eines     Mangels ab, stehen ihm Sachmängelansprüche nur zu, wenn er sich diese bei Abnahme     vorbehält.
2. Ist Gegenstand des Auftrags die Lieferung herzustellender oder zu erzeugender beweglicher
    Sachen und ist der Auftraggeber eine juristische Person des öffentlichen Rechts, ein     öffentlichrechtliches Sondervermögen oder ein Unternehmer, der bei Abschluss des Vertrages     in Ausübung seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt, verjähren     Ansprüche des Auftraggebers wegen Sachmängeln in einem Jahr ab Ablieferung. Für andere     Auftraggeber (Verbraucher) gelten in diesem Fall die gesetzlichen Bestimmungen.
3. Die Verjährungsverkürzungen in Ziffer 1, Satz 1 und Ziffer 2, Satz 1 gelten nicht für Schäden, die
    auf einer grob fahrlässigen oder vorsätzlichen Verletzung von Pflichten des Auftragnehmers,
    seines gesetzlichen Vertreters oder seines Erfüllungsgehilfen beruhen sowie bei Verletzung
    von Leben, Körper oder Gesundheit.
4. Hat der Auftragnehmer nach den gesetzlichen Bestimmungen für einen Schaden aufzukommen,
    der leicht fahrlässig verursacht wurde, so haftet der Auftragnehmer beschränkt:
    Die Haftung besteht nur bei Verletzung vertragswesentlicher Pflichten, etwa solcher, die der     Auftrag dem Auftragnehmer nach seinem Inhalt und Zweck gerade auferlegen will oder
    deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Auftrags überhaupt erst ermöglicht     und auf deren Einhaltung der Auftraggeber regelmäßig vertraut und vertrauen darf. Diese     Haftung ist auf den bei Vertragsabschluss vorhersehbaren typischen Schaden begrenzt.
    Ausgeschlossen ist die persönliche Haftung der gesetzlichen Vertreter, Erfüllungsgehilfen und
    Betriebsangehörigen des Auftragnehmers für von ihnen durch leichte Fahrlässigkeit verursachte
    Schäden. Für die vorgenannte Haftungsbeschränkung und den vorgenannten     Haftungsausschluss gilt Ziffer 3 dieses Abschnitts entsprechend.
5. Unabhängig von einem Verschulden des Auftragnehmers bleibt eine etwaige Haftung des
    Auftragnehmers bei arglistigem Verschweigen des Mangels, aus der Übernahme einer Garantie     oder eines Beschaffungsrisikos und nach dem Produkthaftungsgesetz unberührt.
6. Soll eine Mängelbeseitigung durchgeführt werden, gilt folgendes:
    Ansprüche wegen Sachmängeln hat der Auftraggeber beim Auftragnehmer geltend zu
    machen; bei mündlichen Anzeigen händigt der Auftragnehmer dem Auftraggeber eine     schriftliche Bestätigung über den Eingang der Anzeige aus. Ersetzte Teile werden Eigentum des     Auftragnehmers.
IX. Haftung für sonstige Schäden
1. Die Haftung für den Verlust von Geld und Wertsachen jeglicher Art, die nicht ausdrücklich in
    Verwahrung genommen sind, ist ausgeschlossen.
2. Sonstige Ansprüche des Auftraggebers, die nicht in Abschnitt VIII. „Haftung für Sachmängel“
    geregelt sind, verjähren in der regelmäßigen Verjährungsfrist.
3. Für Schadensersatzansprüche gegen den Auftragnehmer gelten die Regelungen in Abschnitt     VIII. „Haftung für Sachmängel“, Ziffer 4 und 5 entsprechend.
X. Eigentumsvorbehalt
    Soweit eingebaute Zubehör-, Ersatzteile und Aggregate nicht wesentliche Bestandteile des
    Auftragsgegenstandes geworden sind, behält sich der Auftragnehmer das Eigentum daran bis     zur vollständigen unanfechtbaren Bezahlung vor.
Xl. Gerichtsstand
    Für sämtliche gegenwärtigen und zukünftigen Ansprüche aus der Geschäftsverbindung mit
    Kaufleuten einschließlich Wechsel- und Scheckforderungen ist ausschließlicher Gerichtsstand
    der Sitz des Auftragnehmers. Der gleiche Gerichtsstand gilt, wenn der Auftraggeber keinen     allgemeinen Gerichtsstand im Inland hat, nach Vertragsabschluss seinen Wohnsitz oder
    gewöhnlichen Aufenthaltsort aus dem Inland verlegt oder sein Wohnsitz oder gewöhnlicher
    Aufenthaltsort zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist.
XII. Außergerichtliche Streitbeilegung
    1. Kfz-Schiedsstellen
    a) Ist der Betrieb Mitglied der örtlich zuständigen Innung des Kraftfahrzeughandwerks kann der
    Auftraggeber bei Streitigkeiten aus diesem Auftrag (mit Ausnahme von Nutzfahrzeugen mit
    einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t) oder - mit dessen Einverständnis - der Auftragnehmer
    die für den Auftragnehmer zuständige Kfz-Schiedsstelle anrufen. Die Anrufung muss
    unverzüglich nach Kenntnis des Streitpunktes durch Einreichung eines Schriftsatzes
    (Anrufungsschrift) bei der Schiedsstelle erfolgen.
    b) Durch die Entscheidung der Kfz-Schiedsstelle wird der Rechtsweg nicht ausgeschlossen.
    c) Durch die Anrufung der Kfz-Schiedsstelle ist die Verjährung für die Dauer des Verfahrens     gehemmt.
    d) Das Verfahren vor der Kfz-Schiedsstelle richtet sich nach deren Geschäfts- und
    Verfahrensordnung, die den Parteien auf Verlangen von der Kfz-Schiedsstelle ausgehändigt     wird.
    e) Die Anrufung der Kfz-Schiedsstelle ist ausgeschlossen, wenn bereits der Rechtsweg     beschritten ist. Wird der Rechtsweg während eines Schiedsstellenverfahrens beschritten, stellt     die Kfz-Schiedsstelle ihre Tätigkeit ein.
    f) Für die Inanspruchnahme der Kfz-Schiedsstelle werden Kosten nicht erhoben.
    2. Hinweis gemäß § 36 Verbraucherstreitbeilegungsgesetz (VSBG) Der Auftragnehmer wird nicht     an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle im Sinne des
    VSBG teilnehmen und ist hierzu auch nicht verpflichtet.